News: Blockeditor vs. Pagebuilder, Twenty Twenty Two Theme, WordCamp US 2021

Wir haben eine neue Anfangsrubrik und zwar gibt es mal ein wenig Feedback von uns zu euren Kommentaren. Natürlich gibt es wieder haufenweise Neuigkeiten rund um WordPress und Ranting Robert kommt heute auch mal zu Wort. Also machts euch gemütlich und geniesst die Folge, denn heute gibt es ganz besonders viel davon!

Termine:

Die Termine nennen wir euch in der Sendung. Ansonsten findet ihr deutschsprachige Meetups hier oder in eurem WordPress Dashboard. Alle weltweiten WordCamps findet ihr auf wordcamp.org.

Contributer dieser Folge

  • Jessica Lyschik
  • Robert Windisch
  • Sven Wagener
  • Udo Meisen

7 Kommentare

  1. Hallo,
    zum Thema „Ist der Blockeditor schlechter als andere Pagebuilder?“:

    Wenn ich höre, dass es mit dem neuen Blockeditor einfach ist, eine Webseite „zusammenzuklicken“, dann erinnert mich das an MS-Word oder MS-Powerpoint. Damit können auch jeder und jede einen Text oder eine Präsentation „zusammenklicken“ – und so sehen diese Texte und Präsentationen dann auch aus. Einfach nur grausam: neue Zeile mit enter-Taste, nicht zusammenpassende Formatierungen und Farben, usw.
    Eigentlich dachte ich mal, als ich vor ein paar Jahren mit WordPress anfing, das sei ein professionelles CMS. Jetzt scheint es sich zu einem buntem Klicki-Micki-CMS zu entwickeln. Schade.

    Sonnige Grüße vom Bodensee
    Dieter

    1. Hallo Dieter,

      ich kann das nicht wirklich nachvollziehen. Was die Webseite darstellt ist immer auch Sache des Themes. Die Farben, Abstände, Schriftarten und das grundlegende Layout werden immer vom Theme-Author vorgegeben. Das hat sich eigentlich nicht grundlegend geändert.

      Was sich geändert hat, ist dass WordPress kein reines Blogging Tool mehr ist, mit dem sich nur einfache Fließtexte darstellen lassen. Das ist es aber schon lange nicht mehr. Es hat sich also immer mehr zu einem CMS-Sytem entwickelt weg von einem Blog-System. Nur hat man früher mehr mit Plugins und Programmierung arbeiten müssen um zu seinem Zeil zu gelangen. Das ist durch den Block Editor für den Endanwender nur einfacher geworden, für die Entwickler allerdings komplizierter etwas für WordPress zu entwickeln.

      Viele Grüße,

      Sven Wagener

  2. Hallo,
    herzlichen Dank für den Tipp zu DS-GVO.Clever. Das habe ich gerade getestet und funktioniert super soweit ich das als Nichtjurist beurteilen kann. Aber mit Udos Expertise sind wir ja auf der ziemlich sicheren Seite ?
    Viele Grüße
    Hans-Gerd

  3. Liebes WP-Sofa Team
    Herzlichen Dank für euer Feedback. Ich schätze dies sehr, leider habe ich es erst jetzt gesehen. Hier mein Feedback eurem Feedback.
    Ich kann vieles was Ihr gesagt habt durchaus nachvollziehen und sehe auch die Schwächen, die ein Pagebuilder mit sich bringt wie z.B. Abhängigkeit.
    Aber grundsätzlich ist man ja doch immer irgend in einer Weise abhängig von seinem Theme und seinen Plugins. Vielleicht ist die Abhängigkeit etwas stärker bei einem Pagebuilder aber das ein Kunde seine WordPress-Site, welche mit Gutenberg erstellt wurde, einfach so nehmen kann und schnell einen zu einem neuen Webdesigner wechseln kann, das klingt vielleicht in der Theorie gut aber in der Praxis hat man auch da viele Hürden bzw. Abhängigkeiten. (Klar spielt es eine Rolle wie Umfangreich die Seite ist).
    Das es möglich sein sollte, bei einer Seite einfach so schnell, dass Theme zu wechseln habe ich noch nie erlebt bzw. bei Divi ist das eigentlich nicht nötig, da man so viele Optionen hat.

    Ich sehe einfach einen Unterschied zwischen:
    • Gutenberg kann das und dies und das klingt auch alles wunderbar
    und zwischen
    • Ein Kunde will genau XY und das muss ich auch genauso umsetzen können in vernünftiger Zeit ohne JS und PHP anzufassen (CSS braucht man auch bei Divi)
    Grad kürzlich hier am WordPress Meetup in Zürich wurde auch 5.9 vorgestellt und da wurde nochmal Werbung für Multi-Site Editing gemacht und da fragte ich, ob denn Gutenberg «sticky» Blöcke machen kann, was ja essenziell für Blöcke ist, welche ich in der Navigation verwenden möchte. Die Frage konnte nicht beantwortet werden.

    Aussage von WP-Sofa: Gutenberg kann heute schon alles was Divi kann. Das möchte ich jetzt aber genauer wissen.
    Kann denn Gutenberg folgendes (Blöcke heissen bei Divi Module zur Einfachheit nenne ich alles Blöcke):
    • Sektionen, Zeilen oder Blöcke als Template speichern und mit zwei Klicks überall verwenden
    • Das Verhalten JEDER Blockeinstellung auch im Hover-Event definieren (Ja immer weniger wichtig bei mobile trotzdem superpraktisch)
    • JEDE Einstellung für smartphone, tablet und desktop definieren
    • Für Sektionen, Zeilen und Blöcke Padding und Margin setzen und das individuell für Smartphone, Tablet und Desktop?
    • Bei Sektionen, Zeilen und Blöcken Video-Hintergründe verwenden?
    • Bei Sektionen Bildhintergründe mit Parallx einsetzen?
    • Habe ich auf Sektionen, Zeilen und Blöcken Scoll-Animationen?
    • Kann ich die Sektionen, Zeilen und Blöcke fixed machen und mit Z-Index die Reihenfolge bestimmen?
    • Kann ich CSS bei Spezialfällen für Sektionen, Zeilen und Blöcke direkt angeben?
    • Und und und
    Einerseits wird davon gesprochen, dass Gutenberg ein Höllen Tempo draufhat, andererseits dass transparent als Farbe fehlt.

    Dass der Entwicklungsprozess von Gutenberg in der Community demokratisch abgestimmten werden muss, verstehe ich aber das bedeutet auch dass alles sehr langsam vor sich geht und gerade darum ich behaupte, dass Divi in den nächsten 5 Jahren noch in Top sein wird was WordPress betrifft.

    Hier noch ein paar Zahlen von https://pro.builtwith.com/:

    Total WordPress-Pages: 30’462’105
    Total WordPress mit Elementor: 5’947’367
    Total WordPress mit Visual Composer: 4’168’660
    Total WordPress mit Divi: 2’177’591

    Allein diese drei Pagebuilder zusammen ergeben 40% sämtlicher WordPress-Seiten. Einfach zu sagen dass diese in ein paar Jahren weg sind glaube ich ist eine falsche Interpretation der Sachlage.

    Wenn Guttenberg so viel Fortschritte macht wie angekündigt wird, dann kann man vielleicht sagen dass in 5 Jahren noch 20% Pagebuilder sind und in 10 Jahren dann verschwunden.
    Ihr sagt immer in ein paar Jahren die Frage ist doch meint Ihr damit 10 Jahre ja dann kann man sich das vorstellen, aber wenn «ein paar Jahre» 2-3 Jahr gemeint ist dann finde ich das eine falsche Aussage. Es sei denn Gutenberg macht wirklich so schnell fortschritte, aber das wäre eine grosse Überraschung.

    Ein zweiter Punkt, der wurde eigentlich wenig angesprochen ist der Pagespeed und da haben die Pagebuilder wirklich Mühe aber es kommen ständig Updates raus, welche die Performance verbessern und sind wir ehrlich, so wichtig wie es im Vorfeld mit dem ganzen Trommelwirbel um den Pagespeed gab war es am Ende dann doch nicht. Da wird einfach sehr viel geredet oder Google ist sich über die Metriken noch nicht im Klaren, um es dann auch wirklich ins Ranking einfliessen zu lassen.

    Leider kenn ich eure Namen noch nicht an der Stimme an ? Aber der herr der behauptet hat man könne mit Gutenberg alles machen was man mit Divi machen kann den würde ich sehr gerne auf ein WordPress-Builder Battle einladen. Wir machen einen Stream und jeder Baut seine Seite.
    Ich baue mit Divi ein Element und er muss es im Gutenberg nachbauen.
    Er baut mit Gutenberg ein Element und diesmal muss ich es im Divi nachbauen
    Usw.

    Deal? 😛

    Ich sende euch ganze nette & winterliche Grüsse aus Zürich

      1. Da kann man schon fast eine Folge draus machen 😉

        Also Du hast schon Recht was gewisse Funktionen angeht. Da fehlt es beim Block-Editor sicherlich noch an der ein oder anderen Stelle. Der muss einfach noch was reifen. Aber was man nicht vergessen darf ist, dass sich das gesamte Ökosystem von WordPress auf den Blockeditor einschießen wird. Einfach schon weil es ein von WordPress mitgeliefertes Feature ist. Von daher ist es eigentlich fast unvermeidlich, dass Pagebuilder zumindest zu einem nicht unerheblichen Teil verdrängt werden. Denn ich denke nicht, dass jedes Plugin dann die Funktionen aller Pagebuilder berücksichtigen wird und kann.

        Das ganze wird sicher nicht gleich morgen passieren, allerdings glaube ich auch nicht, dass das noch allzu weit entfernt sein wird. Das ganze liegt aber in der Natur der Sache.

        Der Grund dafür einen Pagebuilder zu installieren war, dass man nicht genügend Möglichkeiten hatte, die Seiteninhalte seiner Webseite zu gestalten. Diesen Grund gibt es prinzipiell eben nicht mehr. Vor allem jetzt mit dem Full-Site-Editing. Damit fällt der Hauptgrund einfach weg.

        Die Liste an fehlenden Funktionen, die Du oben genannt hast, würde ich jetzt mal auf drei Punkte zusammenfassen:

        – Unterschiedliche Einstellungen für unterschiedliche Endgeräte (Responsive)
        – Paralax
        – Individuelleres CSS

        WordPress verfolgt nicht den Responsive Webdesign Ansatz, sondern man setzt auf Intrinsic Webdesign, was eine Weiterführung von Responsive Webdesign nur ohne Breakpoints ist. Von daher wird es diese Buttons wahrscheinlich nie geben.

        Paralax Effekte wird es wohl von Haus aus nicht geben. Das wird aber sicher mit Themes bzw. Plugins möglich sein.

        Individuelles CSS pro Block ist per Definition in der Klasse auch schon über Plugins möglich -> https://gutenberghub.com/how-to-apply-custom-css-to-any-gutenberg-block/

        Also ich sehe Gutenberg da schon relativ weit. Vielleicht ist es an der ein oder anderen Stelle da noch was hakelig, aber ich denke das wird sich sicher geben. Es ist eben nur eine Frage der Zeit. Und sicher: Es wird immer Hartgesottene geben, die bei ihrem Pagebuilder bleiben. Zum einem hat man sich daran gewöhnt und außerdem gibt es da ja noch den Lock-In Effekt.

        In einem Punkt hat der Block-Editor alle anderen Pagebuilder allerdings schon abgehängt. Und das ist die Performance im Frontend. Da kommt derzeit weder DIVI noch ein Elementor mit. Und das ist neben dem Ökosystem für mich schon ein Hauptgrund nicht auf die Pagebuilder zu setzen.

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